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Mörgeli zeigt Regierungsrätin Aeppli an

Nationalrat Christoph Mörgeli will sich dem laufenden Verfahren gegen die Vorsteherin des Bildungsdepartements anschliessen. Er wirft ihr aber nicht nur Amtsmissbrauch, sondern gleich vier Gesetzesverstösse vor.

Setzt sich gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber, die Uni Zürich, zur Wehr: Christoph Mörgeli an einer Medienkonferenz. (11. April 2013)
Setzt sich gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber, die Uni Zürich, zur Wehr: Christoph Mörgeli an einer Medienkonferenz. (11. April 2013)
Walter Bieri

Die Auseinandersetzung um die Entlassung des Professors für Medizingeschichte und Nationalrats Christoph Mörgeli geht in eine weitere Runde. Der ehemalige Dozent und Leiter des Medizinhistorischen Museums wurde im September 2012 mit der Begründung von ungenügenden Leistungen entlassen.

In einem Bericht wirft die kantonsrätliche Aufsichtskommission Bildung und Gesundheit (ABG) der SP-Regierungsrätin vor, die Entlassung des bekannten SVP-Exponenten befohlen zu haben. Sie stand damit im Verdacht, sie habe als Präsidentin des Universitätsrats ihre Kompetenzen überschritten.

Drei zusätzliche Tatbestände

Die Oberstaatsanwaltschaft beantragte daraufhin dem Kantonsrat die Aufhebung von Aepplis Immunität, um wegen Amtsmissbrauchs zu ermitteln.

Christoph Mörgeli will sich mit einer Eingabe seines Anwalts nun als Geschädigter diesem Strafverfahren anschliessen. Er fordert die Aufhebung der Immunität und die Einleitung einer Strafuntersuchung.

Dabei beschränkt er sich jedoch nicht auf den Vorwurf des Amtsmissbrauchs. Zusätzlich beantragt er Untersuchungen wegen Amtsanmassung, Prozessbetrugs und unlauteren Wettbewerbs.

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