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Köppel spannt jetzt Mörgeli ein

SVP-Nationalrat Roger Köppel hat Christoph Mörgeli als Berater engagiert. Was die Anstellung bedeutet.

Sein Wahlresultat im vergangenen Oktober war niederschmetternd: Christoph Mörgeli schaffte die Wiederwahl nicht.
Sein Wahlresultat im vergangenen Oktober war niederschmetternd: Christoph Mörgeli schaffte die Wiederwahl nicht.
Archivbild, Keystone

Unterschiedlicher hätte das Resultat an den nationalen Wahlen im vergangenen Herbst nicht sein können: Roger Köppel wurde mit einem glanzvollen Resultat in den Nationalrat gewählt und rückte auf der SVP-Liste vom 17. auf den 1. Platz vor. Ganz anders sah es bei Christoph Mörgeli aus: Dieser wurde nicht wiedergewählt und rutschte vom 2. Platz auf den 20. ab.

Trotzdem ist Mörgeli seit kurzem wieder mit einem Bein im Nationalrat, schreibt die «NZZ»: «Weltwoche»-Verleger Köppel hat ihn als wissenschaftlichen Mitarbeiter engagiert. Die beiden beraten jetzt gemeinsam die Geschäfte, die in der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats (APK) zur Sprache kommen.

Mörgeli baut seinen Einflussbereich aus

Seit dem Sommer arbeitet Mörgeli nun einen Tag pro Woche für den «Weltwoche»-Chef. Wie jedem Nationalrat stehen auch Roger Köppel 33'000 Franken jährlich für einen wissenschaftlichen Mitarbeiter zur Verfügung. Wie viel davon Mörgeli bekommt, ist gemäss NZZ unbekannt. Je nach Aktualität werde das Pensum aber flexibel angepasst, so Köppel zur Zeitung. Mörgeli sei ein brillanter Stratege und journalistischer Autor. Zudem sei Mörgeli für Köppel Coach und wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem, schwärmt der SVP-Senkrechtstarter.

Mit dem neuen Mandat baut Mörgeli seinen Einflussbereich aus. Er ist bereits Programmchef der SVP Schweiz und arbeitet 60 Prozent als redaktioneller Mitarbeiter bei der «Weltwoche». Es ist nicht das erste Mal, dass Mörgeli als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Hintergrund mitwirkt. Bereits vor seiner Wahl in den Nationalrat im Jahr 1999 beriet er den damaligen SVP-Präsidenten Christoph Blocher.

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