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«Mmh», sagt Schneider-Ammann, als er den Schafskopf verzehrt

Der Wirtschaftsminister reist durch Zentralasien. Er will die Tür aufstossen zu einem verheissungsvollen Markt – und tut fast alles dafür.

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Christoph Lenz@lenzchristoph

Es gibt in Kasachstan keine grössere Ehre als die Darreichung eines gekochten Schafskopfes. Wer so beschenkt wird, muss den Schädel mit Gabel und Messer zerlegen und daraufhin vom Fleisch kosten.

Bundesrat Johann Schneider-Ammann (FDP), Sohn eines Tierarztes, ­erledigt die Aufgabe tadellos. Ein beherzter Schnitt über die Schädeldecke. Zwei feinere Bewegungen. Dann führt er ein Stück Schädelfleisch zum Mund. «Mmh», sagt Schneider-Ammann, laut genug, dass es der ganze Tisch hört.

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