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«Das Projekt von Samih Sawiris steht für meine Politik»

«Mein Vorbild ist ein Mann»: Heidi Z’graggen im Urner Rathaus. Foto: Samuel Schalch

Frau Z’graggen, wann hatten Sie die Idee, sie könnten eigentlich Bundesrätin werden?

Sie sind Regierungsrätin im zweitkleinsten Kanton, waren nie im Bundesparlament und wollen nun gleich Bundesrätin werden? Das ist forsch.

Sie wollten 2010 Ständerätin werden, verloren damals aber gegen einen Parteilosen. Das war wohl bitter.

Ist «Swiss Alps» Ihr grösster politischer Erfolg?

Wie machten Sie das konkret?

Sind Sie also Fachfrau für Interessenausgleich?

Im Bundeshaus geht es oft nicht besonders harmonisch zu. Sind Sie gewappnet für dieses Haifischbecken?

Als Politologin kennen Sie Michael Hermanns Links-Rechts-Rating: Wo stehen Sie zwischen -10 und +10?

«CVP-Lösungen sind gut für die Schweiz. Je nach Thema ist es halt die eine oder die andere.»

Das klingt gut, war aber nicht unsere Frage. Uns interessiert Ihre politische Haltung.

Etwas konkreter?

Versuchen wir es anders: Was stört Sie an der SVP?

Warum sind Sie in der CVP – und zum Beispiel nicht in der SVP?

Und was trennt Sie von der SP?

Obwohl Uri von den Tiefsteuerkantonen der Zentralschweiz stark unter Druck gesetzt wird?

Warum sind Sie dann nicht in der FDP?

Sind Sie gläubig?

Welcher Papst steht Ihnen näher: Benedikt XVI. oder Franziskus?

Haben Sie ein Vorbild?

Sie publizierten über Emilie Lieberherr, die frühere Zürcher SP-Stadt- und Ständerätin. Was fasziniert Sie an ihr?

Und heute: Befürworten Sie Frauenquoten in Firmen?

Muss der Staat gegen die Lohnungleichheit zwischen Frau und Mann vorgehen?

Wie stehen Sie zum UNO-Migrationspakt?

Soll die Schweiz das Rahmenabkommen mit der EU möglichst rasch abschliessen?

Und die flankierenden Massnahmen?

Sind Sie für die Ehe für alle?

Der letzte Bundesratskandidat aus Uri, Franz Steinegger, scheiterte. Gibt er Ihnen Tipps, wie man es besser macht?