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Merz verlässt Intensivstation – und braucht Ruhe

Fünf Tage nach seinem Herz-Kreislauf-Stillstand ist Bundesrat Hans-Rudolf Merz aus der Intensivstation des Berner Inselspitals entlassen worden.

Der 66-jährige FDP-Bundesrat wurde plangemäss in die herzchirurgische Abteilung verlegt, wie das Spital mitteilt. Für die nun eingeleitete Phase der gesundheitlichen Erholung sei es wichtig, dass der Patient grösstmögliche Ruhe habe. Die Familie des Bundesrats, die Ärzte und die Bundesbehörden baten die Medien deshalb mit Nachdruck darum, von weiteren Anfragen abzusehen.

Aus dem gleichen Grund wurde die Bevölkerung aufgerufen, im Moment keine Genesungswünsche oder Blumensträusse zu schicken. Es gebe bisher nur wenige Blumensträusse und insgesamt vielleicht zwei Dutzend Karten, ergänzte der Sprecher des Spitals auf Anfrage und fügte hinzu: «Die Bevölkerung weiss, dass der Patient jetzt Ruhe braucht.»

Merz hatte am vergangenen Samstagabend in seiner Heimat in Appenzell-Ausserrhoden einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten. Nach der Reanimation im Spital Herisau wurde er im Kantonsspital St. Gallen ins künstliche Koma versetzt und am Sonntag nach Bern überführt. Im Inselspital wurden Merz am Sonntagabend in einer Notoperation fünf Bypässe angesetzt. Zwei Tage später wurde der Patient aus dem Koma aufgeweckt. Sein Zustand wurde von den Ärzten am (gestrigen) Mittwoch als sehr zufrieden stellend bezeichnet. Anzeichen für bleibende Schäden gab es bisher nicht.

AP/bru

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