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«Merkel setzt deutliche Gegenakzente zur EU»

Beim Treffen mit Bundespräsident Didier Burkhalter in Berlin äusserte sich Kanzlerin Angela Merkel aussergewöhnlich freundlich über die Schweiz. Wie das zu werten ist, erklärt Korrespondent David Nauer.

Besuchte Kanzlerin Merkel in Berlin: Bundespräsident Burkhalter. (18. Februar 2014)
Besuchte Kanzlerin Merkel in Berlin: Bundespräsident Burkhalter. (18. Februar 2014)
Keystone
Werde den Abstimmungsausgang selbstverständlich respektieren: Angela Merkel und Didier Burkhalter während der Pressekonferenz in Berlin. (18. Februar 2014)
Werde den Abstimmungsausgang selbstverständlich respektieren: Angela Merkel und Didier Burkhalter während der Pressekonferenz in Berlin. (18. Februar 2014)
Keystone
Burkhalter wird weiter nach Paris reisen: Bundeskanzlerin Merkel und der Bundespräsident stellen sich in Berlin den Fragen der Journalisten. (18. Februar 2014)
Burkhalter wird weiter nach Paris reisen: Bundeskanzlerin Merkel und der Bundespräsident stellen sich in Berlin den Fragen der Journalisten. (18. Februar 2014)
Keystone
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Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel ist heute gemeinsam mit dem Schweizer Bundespräsidenten und Aussenminister Didier Burkhalter vor die Medien getreten. Was ist am Auftritt von Merkel aufgefallen? Kanzlerin Merkel zeigte sehr grosses Verständnis für die Situation des Bundesrats, und sie äusserte sich aussergewöhnlich freundlich über die Schweiz. Merkel gab indirekt, aber doch deutlich und verbindlich zu verstehen, dass sie sich in Brüssel für eine Lösung engagieren wird, die die Interessen der Schweiz und der EU gleichermassen berücksichtigen soll. Merkel bedauert zwar das Abstimmungsergebnis zur SVP-Initiative. Dies sei aber kein Grund, die Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der EU in anderen Bereichen zu unterbrechen, wie zum Beispiel beim Forschungsprogramm Horizon 2020 und beim Studentenaustauschprogramm Erasmus.

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