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«Mein Gott, sind diese Forscher weltfremd»

Die Bauern nerven sich über eine ETH-Studie. Kühe sollen unter ihren Glocken leiden, so die Forscher. Jetzt meldet sich – ziemlich aufgeregt – Markus Ritter zu Wort, der oberste Bauer des Landes.

Arme Kühe? Gar nicht, findet Bauernverbandspräsident Markus Ritter. Eher: Arme Forscher! (Bild: Alpaufzug in Estavannens im Kanton Freiburg)
Arme Kühe? Gar nicht, findet Bauernverbandspräsident Markus Ritter. Eher: Arme Forscher! (Bild: Alpaufzug in Estavannens im Kanton Freiburg)
Jean-Christophe Bott, Keystone

Die Schweizer Bauern sind in Aufruhr. Seit Wochen regen sich die Landwirte über eine Kuhglockenstudie der ETH Zürich auf. Die Forscher um Edna Hillmann haben herausgefunden, dass Kühe unter ihren Glocken leiden. Sie fressen weniger und müssen einen Lärm ertragen, der gesundheitsschädigend ist.

Beim Bauernverband hat die Studie für einige Unruhe gesorgt. FDP-Nationalrat Jacques Bourgeois, Direktor des Verbandes, wollte vom Bundesrat wissen, ob er solche Studien nicht für lächerlich halte. Tut er nicht, wie diese Woche bekannt wurde. Der Bundesrat misst der Freiheit von Lehre und Forschung höchstes Gewicht bei und gedenke nichts gegen die ETH-Studie zu unternehmen. Das berichtete die Nachrichtenagentur SDA am Donnerstag.

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