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Maurer sucht den Superchef

Vier Anwärter bewerben sich um den Posten des Armeechefs. Bundesrat Maurer könnte den Nef-Nachfolger schon diese Woche vorschlagen. Vielleicht sucht Maurer aber noch bessere Kandidaten.

Schwierige Aufgabe: Verteidigungsminister Ueli Maurer auf der Suche nach einem neuen Armeechef.
Schwierige Aufgabe: Verteidigungsminister Ueli Maurer auf der Suche nach einem neuen Armeechef.
Keystone

Die Dossiers der Bewerber liegen auf dem Tisch des neuen Verteidigungsministers Ueli Maurer: Sein Vorgänger Samuel Schmid hatte diese noch anfertigen lassen. Maurer könnte dem Bundesrat also noch diese Woche einen Wahlvorschlag unterbreiten, schreibt Armee-Experte und Generalstabsoberst Bruno Lezzi in der «Neuen Zürcher Zeitung». Interessiert am Posten des Armeechefs sind Divisionär André Blattmann, der die Armee derzeit interimistisch führt, Divisionär Hans-Ulrich Solenthaler sowie die Brigadiers Martin Chevallaz und Bruno Staffelbach.

NZZ-Redaktor Lezzi spekuliert jedoch, dass sich Maurer in Anbetracht von Schmids Missgriffen bei der Wahl Roland Nefs dazu entschieden haben könnte, die «Persönlichkeitsstruktur der Kandidaten» nochmals genauer unter die Lupe zu nehmen. Er betont, keiner der vier Kandidaten genüge dem Anforderungsprofil hundertprozentig. Maurer sei demnach frei, nach neuen Kandidaten zu suchen – «falls er dies nicht schon getan hat». Laut Lezzi wird diese Suche aber nicht einfach sein: Es gebe unter den Brigadekommandanten und den Brigadiers, die in Armeestäben oder im Ausbildungsbereich tätig sind, keine Favoriten mehr.

«Charakterliche Integrität»

Die Anforderungen an den neuen Armeechef sind hoch: Er müsse «physische und psychische Resistenz» mitbringen, ein solides militärisches Verständnis haben sowie charakterliche Integrität aufweisen, so Lezzi. Zudem müsse der Armeechef über ein «feines Sensorium» im Umgang mit der Politik verfügen. Ebenfalls wichtig seien sicherheitspolitisches und strategisches Wissen.

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