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Platz für 50'000 Flüchtlinge – Maurers Notfall-Szenario

«Eine warme Suppe könnten wir Zehntausenden bieten»: Der Verteidigungsminister äusserte sich im Kasernengespräch in Worb zur Flüchtlingskrise.

Betten könnten auch der Flüchtlingesunterbringung dienen: VBS-Chef Ueli Maurer in der Zivilschutzanlage in Worb. (1. Oktober 2015)
Betten könnten auch der Flüchtlingesunterbringung dienen: VBS-Chef Ueli Maurer in der Zivilschutzanlage in Worb. (1. Oktober 2015)
Keystone
Erklärt sei Notfall-Szenario: Bundesrat Ueli Maurer.
Erklärt sei Notfall-Szenario: Bundesrat Ueli Maurer.
Keystone
Bei einem Rundgang durch die Zivilschutzanlage wurden die Pläne erläutert.
Bei einem Rundgang durch die Zivilschutzanlage wurden die Pläne erläutert.
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Laut Verteidigungsminister Ueli Maurer könnte die Schweiz in einer Notlage rund 50'000 Flüchtlinge kurzfristig in Zivilschutzanlagen unterbringen. Von den insgesamt 150'000 Plätzen sei ein Drittel innert kürzester Zeit bezugsbereit. «Die Situation wäre chaotisch und nicht auf mehrere Monate ausgerichtet», sagte Maurer am Kasernengespräch in Worb BE. «Ein Dach über dem Kopf und eine warme Suppe könnten wir aber Zehntausenden bieten.»

Die Kantone verfügten im Krisenfall mit Zivilschutzanlagen über mehr Möglichkeiten als der Bund, sagte der Vorsteher des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Die Armee sei dünn auf der Brust, nur beim Material gäbe es bei einer Flüchtlingswelle genügend Reserven.

Auf ein Szenario wie es in Ungarn und Österreich eingetreten ist, hofft Maurer nicht. «Wir können aber nicht ausschliessen, dass die Schweiz innert Tagen und Stunden ein Zielland sein könnte.» Die Flüchtlingsströme bereiteten ihm Sorgen, sagte Maurer. Insbesondere, weil mit den vielen Flüchtlingen auch IS-Terroristen nach Mitteleuropa eingeschleust würden.

SDA/cpm

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