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Lohngleichheit ja, Staatseingriffe nein

Simonetta Sommaruga prüft Möglichkeiten zur Verbesserung der Frauenlöhne. Staatliche Massnahmen kommen aber schlecht an – selbst bei CVP-Politikerinnen.

Demonstrantinnen fordern am 1. Mai 2011 in Basel Lohngleichheit. Seither ist nicht viel passiert. Foto: Georgios Kefalas (Keystone)
Demonstrantinnen fordern am 1. Mai 2011 in Basel Lohngleichheit. Seither ist nicht viel passiert. Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Ein klarer Fall für den Staat. Danach sieht die Sache auf den ersten Blick aus. Ende Februar endete der freiwillige Lohngleichheitsdialog mit einem für die Wirtschaft wenig schmeichelhaften Ergebnis: Nur rund 50 Unternehmen hatten bei diesem 2009 gestarteten Projekt mitgemacht und ihr Lohnsystem überprüfen lassen, um allfällige Diskriminierungen von Frauen zu beseitigen. Ende April zeigten neue Statistiken des Bundes ebenfalls Unerfreuliches: Das seit über 30 Jahren in der Verfassung verankerte Recht auf gleichen Lohn für Mann und Frau gilt weiterhin nur auf dem Papier.

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