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Lösungsvorschläge der Parteien

SVP

Zuwanderung: Nach Ansicht der SVP ist die Zuwanderung der Hauptgrund für die grosse Nachfrage nach Wohnraum und die steigenden Mieten. In den letzten zwölf Jahren seien über eine Million Personen zugewandert. So müsse diese massive Zuwanderung aktiv bekämpft werden.

SP

Land kaufen: Die SP möchte, dass Bund, Kantone und Gemeinden eine aktive Landpolitik betreiben. Sie sollen vermehrt Grundstücke und Gebäude erwerben und insbesondere mehr Sozialwohnungen schaffen.

FDP

Verdichten: Nach Ansicht der FDP besteht schweizweit genug bezahlbarer Wohnraum. Dass in den Städten weiterhin eine grössere Knappheit herrsche, sei auch auf die Anspruchshaltung der Wohnungssuchenden zurückzuführen. Die FDP fordert, dass schneller verdichtet wird und die kantonalen Planungs- und Baurechte vereinfacht werden.

CVP

Infrastruktur: Die CVP will gemeinnützigen Wohnraum fördern und setzt sich vor allem dafür ein, dass den Bedürfnissen von Familien Priorität eingeräumt wird. Insbesondere die Gemeinden sollen in eine gute Infrastruktur investieren und sorgfältig planen, damit attraktiver Wohnraum für alle zur Verfügung steht.

Grüne

Quoten: Die Grünen fordern, das Mindestquoten für preisgünstigen Wohn- und Gewerberaum eingeführt werden sowie ein Vorkaufsrecht für Gemeinden. Zudem soll der gemeinnützige Wohnungsbau intensiviert und das Mietrecht gestärkt werden. So wollen sie unter anderem verhindern, das Personen mit tiefem Einkommen ausgegrenzt werden.

GLP

Ausnützungsbonus: Die Partei will gute gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen, damit der Nachfrage entsprechend gebaut und verdichtet wird. So könnten zum Beispiel Zonen geschaffen werden, in denen verdichtet gebaut werden kann. Im Gegenzug müssten sich Bauherren verpflichten, auch günstigen Wohnraum zu schaffen.

BDP

Genossenschaften: Aus Sicht der BDP spielen Wohnbaugenossenschaften eine wichtige Rolle. Allerdings sollen auch wirklich jene von diesem Angebot profitieren, die es benötigen, etwa ältere Personen.

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