Zum Hauptinhalt springen

Leistungsdruck in der Krabbelgruppe

Auch in Zürich treibt der Ehrgeiz von Eltern seltsame Blüten: Krippenangebote mit Fremdsprachen, klassischer Musikausbildung und Matheunterricht haben regen Zulauf.

Lernen statt spielen oder lernen durch Spielen: Kinder in einem Zürcher Hort.
Lernen statt spielen oder lernen durch Spielen: Kinder in einem Zürcher Hort.
Gaetan Bally, Keystone

Kleinkinder lernen schnell und flexibel. Kein Wunder wollen ehrgeizige Eltern ihre Kinder möglichst früh auf die wirkliche Welt vorbereiten und die Startchancen verbessern.

In der Trilingual Dayschool werden Kinder im Alter zwischen drei Monaten und fünf Jahren aufgenommen. Bereits von Anfang an sind die Kinder von französich-, englisch- und deutschsprachigen Pädagogen umgeben. Laut Inhaberin Romana Geiges sollen die Kinder spielerisch und nach ihren Bedürfnissen auf die späteren Herausforderungen in der Schule vorbereitet werden. «Ich habe selbst immer unter dem Französischunterricht gelitten und wollte eine Krippe aufbauen, die Kindern die Möglichkeit gibt, früh mit Fremdsprachen in Berührung zu kommen.» Auch Mathematik oder Lesen und Schreiben lernen einige ihrer Schützlinge schon vor dem Schuleintritt. Vorallem Eltern, die im Universitätsbereich oder in internationalen Konzernen arbeiten, seien sehr an ihrem Angebot interessiert, meint Geiges.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.