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«Komplett daneben»

Nicht nur die SVP, auch FDP und CVP finden, die Aussenministerin habe voreilig darauf gesetzt, der libysche Herrscher werde stürzen.

«Ein weiterer Versuch, sich in den Mittelpunkt zu stellen»: Aussenministerin Micheline Calmy-Rey.
«Ein weiterer Versuch, sich in den Mittelpunkt zu stellen»: Aussenministerin Micheline Calmy-Rey.
Keystone

Als es im Februar danach aussah, als gelinge es Aufständischen in Libyen, Muammar al-Ghadhafi zu stürzen, nahm die Schweizer Aussenministerin keine Rücksicht mehr auf den Diktator: Micheline Calmy-Rey liess das Schiedsgericht sistieren, das mit Ghadhafi nach der Hamdani/Göldi-Entführung vereinbart worden war. Und sie rief die Bundesanwaltschaft sogar dazu auf, die Verantwortlichen für die Entführung vor den Richter zu bringen. «Wir sollten uns jetzt wehren gegen das, was damals den beiden Schweizern angetan wurde», sagte die SP-Bundesrätin zu Beginn dieses Monats in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag».

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