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Kinder spielen Soldat bei der Schweizer Armee

Im Bündnerland veranstaltet das Militär einen Ferienpass-Tag für Kinder. Sie lernen zu salutieren und können Sturmgewehre und Minenwerfer aus nächster Nähe anschauen.

Sturmgewehre aus nächster Nähe: Kinder dürfen beim diesjährigen Ferienpass in Bonaduz auch Waffen anfassen. (9.7.2015)
Sturmgewehre aus nächster Nähe: Kinder dürfen beim diesjährigen Ferienpass in Bonaduz auch Waffen anfassen. (9.7.2015)
Facebook / Infanterie RS 12

Normalerweise besuchen Kinder mit dem Ferienpass einen Bauernhof, machen Kletterkurse oder beobachten Vögel. In Chur dürfen sie einen Tag beim Schweizer Militär verbringen, wie das Onlinemagazin vice.com berichtet.

Auf der offiziellen Website des Militärs erfährt man in einem Bericht mehr über das Programm des Tages bei der Infanterie RS 12. Die 8- bis 15-jährigen Kinder lernen zu grüssen und ein «Daher» zu bilden. Sie besichtigen in der Kaserne die Krankenstation, die Feldpost, die Zimmer der Rekruten und die Küche.

Auf der Facebookseite gibt es Fotos vom Ferienpass-Anlass:

Heute ist leider schon der letzte Tag des Ferienpasses. Die Schüler von Domat/Ems hatten einen sehr erlebnisreichen Tag...Posted by Infanterie Rekrutenschule 12 on Freitag, 10. Juli 2015

Nach dem Mittagessen wird es für die Kinder richtig spannend. Dann stehen die Waffensysteme und Fahrzeuge auf dem Programm. «Vom normalen Sturmgewehr über das Scharfschützengewehr bis hin zum Minenwerfer ist alles vorhanden», heisst es im Bericht der Armee. Alles dürfe angefasst werden. Zum Abschluss drehen die Soldaten mit den Kindern im gepanzerten Mannschafts-Transportfahrzeug eine Runde. Der Anlass hat bereits zum zweiten Mal stattgefunden und finde grossen Anklang, wie «Danksagungen von Müttern» zeigten. Für die Soldaten und das Kader sei der Tag eine willkommene Abwechslung.

Auf Nachfrage von vice.com sagt Kirsten Hammerich, Kommunikationschefin Heer, bei dem Anlass gehe es nicht darum Krieg zu spielen, sondern den militärischen Alltag zu vermitteln. Die Waffen seien entladen und gesichert und würden von ausgebildeten Berufsmilitärs erklärt, so Hammerich.

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