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Kiffen wie zu Gotthelfs Zeiten

1951 trat in der Schweiz das Cannabisverbot in Kraft. Mehrere Städte wollen nun zurück zu einer Legalisierung. Die grossen Profiteure wären die Bauern.

Notorischer Kiffer im 19. Jahrhundert: Lehrer Lämpel aus «Max und Moritz» mit seiner «Knasterpfeife».
Notorischer Kiffer im 19. Jahrhundert: Lehrer Lämpel aus «Max und Moritz» mit seiner «Knasterpfeife».

Würden alle Schweizer Kiffer eine gemeinsame Stadt gründen, sie wäre doppelt so gross wie Bern. Geschätzte 300'000 Menschen geben sich regelmässig dem Rausch des grünen Krauts hin – «und die Öffentlichkeit schaut weg», sagt die Politikerin Franziska Teuscher (Grüne) zu Redaktion Tamedia.

Die Berner Gemeinderätin kämpft für ein Pilotprojekt, das den Cannabisverkauf legalisieren soll. Zumindest für 1000 auserwählte Berner, die ihren Stoff während zweieinhalb Jahren legal in einer Apotheke beziehen sollen. Die Gesellschaft müsse dem «scheinheiligen Zustand» etwas entgegenhalten: «Aus gesundheitlichen, sozialen und juristischen Gründen», sagt Teuscher.

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