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Keine Vorkehrungen für den Fall Fukushima

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) hält eine Atomkatastrophe wie in Fukushima für so unwahrscheinlich, dass es die Notfallszenarien in der Schweiz nicht anpassen will.

Ein AKW-Unfall wie in Fukushima ist dem Ensi zufolge völlig unwahrscheinlich: Arbeiter in Fukushima (Archivbild).
Ein AKW-Unfall wie in Fukushima ist dem Ensi zufolge völlig unwahrscheinlich: Arbeiter in Fukushima (Archivbild).
Keystone

«Überprüfung der Referenzszenarien für die Notfallplanung in der Umgebung der Kernkraftwerke, Entwurf» – so heisst das 53-seitige Dokument des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi) vom 21. Dezember 2012, das die Organisation Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) heute veröffentlicht hat. In dem als «Aktennotiz» klassierten internen Papier schreibt das Ensi, bei der Notfallplanung des Bevölkerungsschutzes für AKW-Unfälle sei «Augenmass» zu halten.

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