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Kein Heidi-Erlebnispark in Walenstadt

Die Stimmberechtigten der St. Galler Gemeinde haben einen Kredit wuchtig verworfen.

Bleibt eine Projektstudie: So hätte der Park aussehen sollen.
Bleibt eine Projektstudie: So hätte der Park aussehen sollen.

Sie verwarfen am Donnerstagabend an einer Bürgerversammlung eine finanzielle Beteiligung wuchtig. Der Entscheid fiel mit 411 Nein gegen 69 Ja. Der Gemeinderat hatte beantragt, an das 5,3 Millionen Franken teure Projekt einen Investitionsbeitrag von 500'000 Franken und ein zinsloses Darlehen von 300'000 Franken zu gewähren.

Die Heidi-Erlebniswelt sollte in einem Gebäude auf einer Fläche von über 1000 Quadratmetern ein «begehbares Bilderbuch» sein. Ziel ist es, das Schweizer Kulturgut Heidi, die Autorin Johanna Spyri und die damit verbundenen Themen in attraktiver und neuzeitlicher Form erlebbar zu machen. Gerechnet wird mit jährlich 50'000 Besuchern.

«Den demokratischen Entscheid gilt es zu respektieren», sagte Marco Wyss, Direktor der Ferienregion Heidiland und Initiant der Heidi-Erlebniswelt, nach der Versammlung. Nun werde das Projekt gestoppt und müsse in der Region ein anderer Standort gesucht werden.

SDA/se

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