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Kassen und Ärzte streiten um Rechnungen

Würden Arztrechnungen nur noch elektronisch verarbeitet, könnte rund ein Prozent Krankenkassenprämien eingespart werden. Doch Kassen und Ärzte sind sich über das Abrechnungssystem nicht einig.

Am Schluss bezahlt der Patient: Ärzte und Krankenkassen können sich nicht einigen.
Am Schluss bezahlt der Patient: Ärzte und Krankenkassen können sich nicht einigen.

200 Millionen Franken könnten die Krankenkassen jährlich sparen, wenn sie nur endlich die elektronischen Rechnungen der Ärzte akzeptierten, beklagt sich Hausarzt Hans F. Baumann aus ­Bassersdorf in einem offenen Brief an Bundesrat Didier Burkhalter. Die Kassen sehen 250 Millionen Franken Sparpotenzial, falls die Ärzte endlich auf elektronischem Weg mit den Versicherern abrechneten. Vordergründig sind sich also beide Seiten einig: Wenn die Krankenkassen keine Arztrechnungen mehr einscannen oder sogar nochmals abschreiben müssten, liesse sich rund ein Prozent der Prämien einsparen.

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