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Kanzlei untersucht Vorwürfe gegen Globegarden

Baby heruntergefallen, Kind im Wald verloren, Behörden getäuscht – die Vorwürfe gegen die Kitas sollen nun überprüft werden.

Chronischer, Personalmangel, hungrige Kinder: Ehemalige Mitarbeiterinnen haben in der Republik schwere Vorwürfe gegen Globegarden erhoben. Bild: Nicola Pitaro
Chronischer, Personalmangel, hungrige Kinder: Ehemalige Mitarbeiterinnen haben in der Republik schwere Vorwürfe gegen Globegarden erhoben. Bild: Nicola Pitaro

Die Geschäftsleitung der Globegarden-Kitas hat auf die Kritik des Online-Magazins «Republik» reagiert. Eine Kanzlei soll die kritisierten Betreuungs- und Arbeitsbedingungen unabhängig überprüfen.

Die vom Online-Magazin «Republik» erhobenen Vorwürfe wogen schwer: So sei etwa ein Baby von einem Wickeltisch gefallen, ein anderes Kind sei im Wald verloren gegangen. Ausserdem klagten befragte Mitarbeiter über schlechte Arbeitsbedingungen und chronischen Personalmangel.

Behörden getäuscht

Globegarden soll auch die Aufsichtsbehörden getäuscht haben. So sollen mehr Kinder aufgenommen worden sein, als erlaubt. Deswegen sollen bei einer Kontrolle sogar Kinder im Keller versteckt worden sein.

Wie die Geschäftsleitung von Globegarden am Dienstag mitteilte, wurde die Kanzlei Niederer Kraft Frey nun beauftragt, eine Überprüfung der kritisierten Betreuungs- und Arbeitsbedingungen in den Kinderkrippen von Globegarden vorzunehmen.

Bis die Ergebnisse vorliegen, würden es noch einige Wochen dauern, so Globegarden.

Die Kita-Kette ist der grösste Anbieter von Kindertagesstätten in der Schweiz. Gegenwärtig betreut das Unternehmen schweizweit rund 2500 Kinder. Alleine in der Stadt Zürich gibt es 31 Filialen.

SDA/red

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