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Jeder vierte Jugendliche raucht

Der Anteil rauchender Jugendlicher ist in den letzten Jahren relativ konstant geblieben.

Auf längere Frist betrachtet konnte immerhin ein gewisser Rückgang erreicht werden, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte. Der Raucheranteil bei den 14- bis 19-Jährigen sank von 29% in den Jahren 2001/02 auf 24% in den Jahren 2006/07, schreibt das BAG in seinem neuesten Bulletin. Im Vergleich mit den drei letzten Vergleichperioden fällt der Rückgang allerdings deutlich geringer aus: Damals hatte der Raucheranteil in dieser Altersgruppe jeweils 25% betragen.

Das Tabakmonitoring des BAG kommt weiter zum Schluss, dass der Raucheranteil mit zunehmendem Alter rasch ansteigt. So rauchten 2006/07 8% der 14- bis 15-Jährigen. Bei den 16- bis 17-Jährigen waren es 26% und bei den 18- bis 19-Jährigen 37%. Einen leichten, kontinuierlichen Rückgang verzeichnet das BAG für die jüngste dieser Alterskategorien.

44% der rauchenden Jugendlichen denken nicht ans Aufhören. Die Hälfte von ihnen glaubt ausserdem, dass es ihnen schwer fallen würde, mit dem Rauchen aufzuhören.

Rauchen als Mittel gegen Stress

Häufigster genannter Grund für das Rauchen war, dass sich die Jugendlichen oft im Stress befänden und dass das Rauchen sie beruhige. 72% der Raucher gaben dies an. 67% erklärten, Rauchen sei für sie zur Gewohnheit geworden, und 64% sagten, sie würden den Geschmack geniessen.

Demgegenüber begründeten 93% der Nichtraucher ihre Abstinenz damit, dass Rauchen ungesund sei. 84% wollten nicht abhängig werden, und 80% störten sich daran, dass Raucher immer stinken würden. 74% schliesslich führten die hohen Zigarettenpreise ins Feld.

Das Tabakmonitoring ergab weiter, dass sich auch Minderjährige ohne weiteres Zigaretten beschaffen können. 79% der 14- bis 19- Jährigen gaben an, die Glimmstengel selbst zu kaufen. Bei den 14- bis 15-Jährigen waren es immer noch 67%. 29% der Jugendlichen gaben zudem an, Werbegeschenke von Zigarettenherstellern erhalten zu haben.

SDA/vin

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