Zum Hauptinhalt springen

Jeder dritte Campingplatz steht in einem Gefahrengebiet

Über 100 Schweizer Zeltplätze liegen in einem Hochwassergebiet der höchsten Risikostufe. Aber kaum ein Betreiber warnt seine Gäste.

Im Val d'Anniviers hatten die Camper gerade nochmal Glück: 2018 strömte eine Geröll- und Schlammlawine knapp am Zeltplatz vorbei. Foto: Sarah Zufferey
Im Val d'Anniviers hatten die Camper gerade nochmal Glück: 2018 strömte eine Geröll- und Schlammlawine knapp am Zeltplatz vorbei. Foto: Sarah Zufferey

Es ist ihr kleines Paradies. Für viele der Dauercamper auf dem Atzmännig unweit der Grenze zum Kanton Zürich sind die Wohnwagen mit Anbauten aus Holz zu einem zweiten Zuhause geworden. Was die meisten nicht wissen: Ihr Paradies kann sich rasend schnell in eine Wasserhölle verwandeln.

Der untere Teil des Campingplatzes steht in einem Gefahrengebiet für Hochwasser der höchsten Stufe. Gemäss dem Bundesamt für Umwelt sind Personen, die sich hier aufhalten, «gefährdet». Sogar festen Gebäuden drohe bei einem extremen Ereignis die «plötzliche Zerstörung». Fragile Zelte bieten hier erst recht keinen Schutz.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.