Ja zu Roadpricing und flexibleren Arbeitszeiten

Pendlerumfrage

Die Umfrage von DerBund.ch/Newsnet zeigt, dass innovative Massnahmen gewünscht werden, um Pendlern das Leben zu erleichtern – vor allem im Bahnverkehr.

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Das Publikum von DerBund.ch/Newsnet zeigt bei der Frage, wo der Schwerpunkt bei der Finanzierung der Schweizer Infrastruktur künftig liegen soll, eine klare Präferenz: Fast 54 Prozent finden, dass mehr Geld in das Bahnsystem investiert werden soll. Und nur 14,5 Prozent sind der Ansicht, dass der Strassenbau bei der Zuteilung von Steuergeldern bevorzugt werden soll; der Rest wünscht sich eine ausgeglichene Förderung der Verkehrsträger.

Eine Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer votiert zudem dafür, dass Innenstädte eine Abgabe für Autofahrer einführen sollen, während weniger zielgerichtete Massnahmen wie höhere Steuern oder verteuerte Treibstoffpreise auf eine geringere Zustimmung stossen. (Die Gesamtergebnisse der Umfrage sind in den Infografiken der Bildstrecke dargestellt.)

Regionale Unterschiede erkennbar

Betrachtet man die Resultate nach Regionen, zeigen sich einige Unterschiede zwischen den Grossstädten der Deutschschweiz. Zum Beispiel bei den Finanzen: Während im Raum Zürich eine Mehrheit von 53 Prozent mehr Mittel für die Bahnen möchte, sind es in Bern fast 58 und in Basel-Stadt mehr als 61 Prozent. Auch bei der Sympathie für eine Abgabe für Autos, die ins Stadtzentrum fahren, liegen die Basler mit 66,9 Prozent klar vor Zürich, wo 58,8 Prozent dafür votierten.

Im Vergleich der grossen Zentren mit ländlichen Regionen zeigen sich ebenfalls einige unterschiedliche Schwerpunkte. Eine stärkere Förderung von Park-and-Ride-Anlagen ausserhalb der Städte finden zum Beispiel im Kanton Schwyz zehn Prozent mehr Teilnehmer wünschenswert als in Zürich. Und die Zustimmung zur Forderung, mehr Gelder in den Gleisverkehr zu investieren als in den Strassenbau, fiel im Aargau weniger deutlich aus als in Zürich. In Schwyz liegt dieser Unterschied bei über zehn Prozent.

raa

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