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Israel und die USA wollen keine Nahost-Gespräche in Genf

Die Schweiz versucht, wegen des Gazakriegs eine ­Konferenz einzuberufen. Die Ablehnung ist teilweise gross.

Die Schweiz versucht, wegen des Gazakriegs eine Konferenz einzuberufen: Ein Mann steht in den Trümmern seines Hauses in Gaza-Stadt. (November 2014) Foto: Adel Hana (Keystone)
Die Schweiz versucht, wegen des Gazakriegs eine Konferenz einzuberufen: Ein Mann steht in den Trümmern seines Hauses in Gaza-Stadt. (November 2014) Foto: Adel Hana (Keystone)

Eine kleine Gruppe Schweizer UNO-Diplomaten in Genf ist derzeit erheblich unter Druck. Als Folge des im Sommer erneut ausgebrochenen Gazakonflikts sollte sie bis Ende Jahr eine Konferenz der Vertragsstaaten der Genfer Konventionen organisieren. Dem Redaktion Tamedia liegen Dokumente vor, die belegen, dass ein Programm vorhanden ist. Auch eine Schlusserklärung ist bereits ausformuliert, der Ausschluss der Presse und damit der Öffentlichkeit scheint beschlossene Sache zu sein. Ein offizielles Datum aber wurde noch nicht fixiert. In einem Schreiben an die UNO-Missionen ist von einem Datum Mitte Dezember die Rede. Das zeigt: Die Zeit für die Ansetzung der Konferenz droht den Schweizer Diplomaten davonzulaufen.

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