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Investor für Haus der Religionen gefunden

Das 50 Millionen Franken teure Projekt eines Hauses der Religionen in Bern ist einen grossen Schritt weiter.

Eine Schweizer Generalunternehmung übernehme die Funktion als Bauherrin und Zwischeninvestorin, wie Stefan Graf von der Planungsgemeinschaft Bauart/Urban office am Montag Medienberichte auf Anfrage bestätigte. Den Namen des Investoren wollten die Verantwortlichen noch nicht bekannt geben.

Baustart für Spätsommer 2009 geplant

Der Investor werde das Projekt nun auf eigene Rechnung weitertreiben. Es könne sein, dass er es dann selber behalte oder einen Endinvestoren suche, führte Graf aus. Der Baustart ist für Spätsommer 2009 geplant.

Der geplante Gebäudekomplex am Europaplatz im Westen der Stadt Bern umfasst neben dem Haus der Religionen unter anderem auch ein Hotel, Büros und Wohnungen.

Zäher Dialog

In dem Haus der Religionen sollen dereinst verschiedene Glaubensgemeinschaften ihre Räumlichkeiten sowie einen gemeinsamen Begegnungsbereich erhalten. Unterstützt wird das Projekt von Christen, Buddhisten, Baha'i, Hindus, Juden und Muslimen.

Im April 2007 hatte die Stadt Bern die Baubewilligung erteilt. Manche Anforderungen der einzelnen Glaubensrichtungen an den sakralen Bau waren nicht einfach unter einen Hut zu bringen. Der ursprüngliche Baustart wurde deshalb verschoben.

Nicht alle wollen sich einnisten

Sakralräume einrichten wollen unter anderem hinduistische und buddhistische Gemeinschaften, die Aleviten sowie die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen im Kanton Bern (AKB).

Keinen Raum beanspruchen die Jüdische Gemeinde Bern, die Baha'i und die Umma, der Dachverband von elf Muslimen-Vereinen. Sie unterstützen das Projekt aber ideell. Interesse an Räumen signalisiert hat indessen der Muslimische Verein an der Hochfeldstrasse, der nicht Teil der Umma ist.

SDA/cpm

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