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«In Deutschland hätte dieses Urteil Entrüstung ausgelöst»

Ein Hitlergruss ist gemäss Bundesgericht nicht zwingend strafbar. Ein fatales Signal, sagt der deutsche Rechtsextremismus-Experte Martin Ziegenhagen.

Rechtliche Gratwanderung: Neonazis auf dem Rütli im Jahr 2012.
Rechtliche Gratwanderung: Neonazis auf dem Rütli im Jahr 2012.
Sigi Tischler), Keystone
Rechtsextreme Demonstration in Barcelona am spanischen Nationalfeiertag (12. Oktober 2013)
Rechtsextreme Demonstration in Barcelona am spanischen Nationalfeiertag (12. Oktober 2013)
Manu Fernandez, Keystone
Weissrussische Mitglieder der Russischen Nationalen Einheit am Begräbnis ihres ermordeten Führers Gleb Samoilov in Minsk. (5. August 2000)
Weissrussische Mitglieder der Russischen Nationalen Einheit am Begräbnis ihres ermordeten Führers Gleb Samoilov in Minsk. (5. August 2000)
Sergey Grits, Keystone
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Herr Ziegenhagen, das Bundesgericht hat entschieden, dass der Hitlergruss nicht in jedem Fall strafbar ist. Was halten Sie von diesem Urteil? In Deutschland hätte dieses Urteil einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Vor dem Hintergrund unserer Geschichte wäre ein vergleichbares Verdikt undenkbar. Und das ist auch gut so.

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