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«Ich will wissen, was mit Luca passiert ist»

Luca Mongelli wurde vor acht Jahren zum Invaliden. Seiner Aussage, er sei angegriffen worden, wollte das Gericht nicht glauben. Sein Vater Nicola Mongelli erzählt, wie er das Drama erlebt.

Will endlich Gerechtigkeit: Luca Mongelli an einer Kundgebung von Sympathisanten in Sitten. (27. Januar 2012)
Will endlich Gerechtigkeit: Luca Mongelli an einer Kundgebung von Sympathisanten in Sitten. (27. Januar 2012)
Keystone
Hoffnung auf Gerechtigkeit: Nicola Mongelli (M.), Vater des invaliden Luca, spricht an einer Pressekonferenz mit der Psychologin Cinzia Gimelli und dem Kriminologen Luciano Garofano (r.). (8. Januar 2013)
Hoffnung auf Gerechtigkeit: Nicola Mongelli (M.), Vater des invaliden Luca, spricht an einer Pressekonferenz mit der Psychologin Cinzia Gimelli und dem Kriminologen Luciano Garofano (r.). (8. Januar 2013)
Jean-Christophe Bott, Keystone
Aufgrund der Zeichnung soll der Fall Luca neu aufgerollt werden. Nicola Mongelli, Lucas Vater, überreichte am 13. Oktober 2010 in Sitten eine Petition mit 9343 Unterschriften.
Aufgrund der Zeichnung soll der Fall Luca neu aufgerollt werden. Nicola Mongelli, Lucas Vater, überreichte am 13. Oktober 2010 in Sitten eine Petition mit 9343 Unterschriften.
Keystone
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Herr Mongelli, wie geht es Luca heute?

Er lebt in Italien mit seiner Mutter und seinem Bruder Marco. Er ist ja seit dem Unfall Tetraparetiker, was bedeutet, dass er seine Bewegungen nicht kontrollieren kann. Und er ist blind. Dennoch ist es unglaublich, mit welchem Optimismus er sein Leben packt. Er macht drei Stunden Physiotherapie täglich. Einmal war er mit meiner Frau bei einem Arzt, der sagte, mehr Fortschritte könne er nicht machen. Luca hat einfach gelacht und gesagt: «Komm Mama, der Mann ist ein Minimalist, wir gehen zu einem anderen Arzt.»

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