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«Ich halte nichts von Eurolöhnen»

Die Idee, Grenzgängern oder auch Schweizern die Löhne in Euro zu entrichten, ist umstritten. Was SVP-Stratege Christoph Blocher von dem Vorschlag hält.

Christoph Blocher an der Albisgüetlitagung 2015
Christoph Blocher an der Albisgüetlitagung 2015
Walter Bieri, Keystone

Herr Blocher, Firmen und lokale Arbeitgeberverbände prüfen, ob sie den Grenzgängern die Löhne in Euro bezahlen können. Was halten Sie davon?

In der aktuellen Situation müssen sich alle Firmen überlegen, wie sie die Kosten senken können, um wettbewerbsfähig bleiben und die Arbeitsplätze erhalten zu können. Ich kenne keine Firma, die bisher Eurolöhne eingeführt hat. Ich kenne aber Betriebe, die solche Löhne geprüft und wieder verworfen haben. Es ist eine Frage der Umrechnung. Wenn sie den bisherigen Lohn nach dem aktuellen Frankenkurs in Euro bezahlen, dann bringt es rein gar nichts. Falls der Eurokurs wieder steigt, müssen sie die Löhne wieder anpassen. Ich halte nichts von Eurolöhnen, da sie nichts bringen. Es ist aber auch nicht schlimm, wenn Firmen solche Massnahmen prüfen.

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