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«Ich frage meine Tochter nicht, ob ich kandidieren soll»

Der Wahlkampf ist für Kandidierende eine Strapaze. Aber was bedeutet er für ihre Kinder? Und können Vollblutpolitikerinnen und -politiker überhaupt noch gute Eltern sein?

Kinder, die das Bundeshaus früh kennenlernten: Kaspar Loewensberg mit Vater Moritz Leuenberger, damals SP-Nationalrat, 1984 im Bundeshaus.
Kinder, die das Bundeshaus früh kennenlernten: Kaspar Loewensberg mit Vater Moritz Leuenberger, damals SP-Nationalrat, 1984 im Bundeshaus.
Keystone
Nationalrätin Ursula Wyss zeigt ihrem Sohn Julian im Vorzimmer des Nationalrats die Tickets für das WM-Spiel Schweiz-Südkorea, Juni 2006.
Nationalrätin Ursula Wyss zeigt ihrem Sohn Julian im Vorzimmer des Nationalrats die Tickets für das WM-Spiel Schweiz-Südkorea, Juni 2006.
Keystone
... oder Hans-Rudolf Merz mit Sohn Felix, der ihm Ende 2008 zur Wahl ins Bundespräsidium gratuliert.
... oder Hans-Rudolf Merz mit Sohn Felix, der ihm Ende 2008 zur Wahl ins Bundespräsidium gratuliert.
Keystone
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Er habe seine Kinder heute gerade mal 15 Minuten gesehen, sagte SP-Bundesratskandidat Alain Berset im gestrigen Beitrag von «10vor10». Das sei zwar nicht viel, sagte er, aber das sei zum Glück nicht immer so. Er habe durchaus manchmal mehr Zeit für die Familie.

Diese Tage, an denen Berset mehr als 15 Minuten Zeit hat für seine Kinder, dürften im Fall eines Wahlerfolgs allerdings seltener werden. Trotz der hohen Belastung in einem Bundesratsamt stehe seine Familie hinter der Kandidatur, hiess es. Doch es ist klar: 4- bis 8-Jährige, wie im Fall von Alain Berset, sind zu jung, um die Tragweite einer Kandidatur zu realisieren.

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