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«Ich bin stolz darauf»

Die FDP fällt durch spektakuläre Wahlkampfaktionen auf. Die Freisinnigen wehren sich gegen den Vorwurf, einen Wahlkampf aus «Verzweiflung» zu betreiben.

FDP-Exponenten liefern sich spektakuläre Wahlkampfaktionen: Die Generalsekretärin der FDP-Frauen posiert halb nackt, und Nationalrat Filippo Leutenegger moderiert demnächst eine TV-Sendung. Ausserdem engagiert Nationalrätin Doris Fiala den Deza-Vizedirektor in ihrem Wahlkampf-Komitee. Politologen erklären dies gegenüber Redaktion Tamedia mit den schwindenden Wähleranteilen. Während die FDP bei den Wahlen 2007 noch 17,7 Prozent erreicht hat, hätte sie Mitte Juni 2011 13,9 Prozent erreicht, wie das jüngste Politbarometer von Isopublic zeigt. In beiden Basel und Bern drohten der FDP Sitzverluste, wie Politbeobachter Louis Perron sagt; in Zürich und Aargau dürfte sie die Sitzzahl halten.

Aktionismus für die Wiederwahl – der Aufstand der Verzweifelten, wie Politologen sagen? Carmen Walker Späh, Präsidentin der FDP-Frauen, verneint. «Der Wahlkampf ist thematisch breiter als nur das von den Medien wahrgenommene Bild von Claudine Esseiva.» Walker Späh weist auf das Drei-Punkte-Programm der FDP-Frauen hin: Partizipation der Frauen in Topetagen, duales Bildungssystem und Sicherheit. Das Bild «Nie mehr oben ohne» sei ein Teil des Kampagnenauftakts, um ein bisher wenig beachtetes Thema unter die Leute zu bringen. «Das Plakat bringt die Botschaft auf den Punkt, ich bin stolz darauf.»

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