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«Ich bin in der SVP und unbequem»

Trotz seiner Entmachtung denkt Jean-Charles Legrix nicht daran zurückzutreten. Der SVP-Politiker aus La Chaux-de-Fonds sieht den Grund für die «Verleumdungen» in seiner Parteizugehörigkeit.

Ihm wurden alle Dossiers entzogen: Jean-Charles Legrix, Vorsteher des Bau- und Energiedepartements.
Ihm wurden alle Dossiers entzogen: Jean-Charles Legrix, Vorsteher des Bau- und Energiedepartements.
Sandro Campardo, Keystone

Der entmachtete SVP-Exekutivpolitiker von La Chaux-de-Fonds ist der Ansicht, dass seine Zugehörigkeit zur SVP eine grosse Rolle spielte, als er sämtlicher Funktionen enthoben wurde. «Ich bin in der SVP und unbequem», sagte er gegenüber der Zeitung «Le Temps».

Jean-Charles Legrix war am Freitag von seinen Amtskollegen entmachtet worden, nachdem ein Untersuchungsbericht ihm vorgeworfen hatte, in seinem Departement ein Klima der Angst geschaffen zu haben. Er habe niemanden terrorisiert, sagte Legrix.

Verleumderische Aussagen

Der Bericht beruhe auf verleumderischen Aussagen, die nicht überprüft worden seien. Zudem seien seine Einwände nicht berücksichtigt worden. Er räumte jedoch ein, anspruchsvoll zu sein und nicht über viel Geduld zu verfügen.

Seine Entmachtung akzeptiert er nicht. An den Sitzungen der Stadtregierung und des Parlaments wird er weiterhin teilnehmen, wie er im Interview mit «Le Temps» ankündigte. Er bekräftigte, nicht zurückzutreten und auch weiterhin seinen Lohn zu beziehen.

Der 2012 wiedergewählte Vorsteher des Bau- und Energiedepartements verliert jedoch alle Kompetenzen und Ämter. Diese werden unter den vier anderen Exekutivmitgliedern aufgeteilt.

SDA/wid

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