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Hohe Hürden für papierlose Lehrlinge

Nur drei jugendliche Sans-Papiers haben bisher von der Regelung profitiert, die ihnen eine Berufslehre erlaubt. Trotzdem will die SVP sie jetzt streichen.

Seit dem 1. Februar 2013 dürfen jugendliche Sans-Papiers in der Schweiz eine Berufslehre absolvieren. Foto: Keystone
Seit dem 1. Februar 2013 dürfen jugendliche Sans-Papiers in der Schweiz eine Berufslehre absolvieren. Foto: Keystone

Ohne gültige Papiere schafft man es in der Schweiz bis an die Universität. Wer hingegen eine Lehre machen will, hat es schwieriger. Seit dem 1. Februar 2013 dürfen jugendliche Sans-Papiers in der Schweiz zwar auch eine Berufslehre absolvieren. Damit die Behörden ihnen für die Dauer der Ausbildung die nötige Aufenthaltsbewilligung gewähren, müssen sie ihre Identität aber offenlegen und beweisen, dass sie mindestens fünf Jahre ununterbrochen in der Schweiz die Schule besucht haben. Diese Regelung war politisch umstritten. «Bund rechnet mit jährlich 400 Sans-Papiers-Lehrlingen» titelten vor eineinhalb Jahren verschiedene Medien und stützten sich auf Schätzungen des Bundesamts für Migration (BFM). Die SVP kritisierte die Massnahme als «Generalamnestie», die falsche Signale an die Illegalen aussende. Die FDP warnte vor einer «Sogwirkung» auf die irreguläre Einwanderung.

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