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Eine halbe Million Sozialhilfe – jetzt wird S. B. ausgewiesen

Der Kanton Zürich weist einen Algerier aus, trotz Schweizer Frau und Kind. Der Fall zeigt, wie nun gegen ausländische Sozialhilfebezüger härter vorgegangen wird.

Das Zürcher Migrationsamt hat Anfang 2015 verfügt: «S. B.* wird aus der Schweiz weggewiesen. Er hat das Staatsgebiet bis am 16. April zu verlassen.»

S. B. ist ein heute 35-jähriger Algerier, der seit 13 Jahren in der Schweiz und von der Sozialhilfe lebt. Zusammen mit seiner dreiköpfigen Familie hat er bis heute knapp eine halbe Million Franken bezogen – für das Migrationsamt der Hauptgrund, weshalb es ihm die Aufenthaltsbewilligung nicht mehr verlängert. Nachdem S. B. so viel Sozialhilfe bezogen habe, wiege das öffentliche Interesse an seiner Wegweisung mehr als sein völkerrechtlich verbrieftes Recht auf Familienleben, befand das Amt in der Wegweisungsverfügung. Sie liegt dem TA vor.

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