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Grünliberale fordern eine Quellensteuer für alle

Steuerpflichtige sollen künftig frei entscheiden dürfen, ob sie lieber an der Quelle besteuert werden. Das verlangen die Grünliberalen per Motion. So könnten sich viele das lästige Ausfüllen der Steuererklärung ersparen.

Will das Steuersystem umgestalten: Nationalrat Jürg Grossen.
Will das Steuersystem umgestalten: Nationalrat Jürg Grossen.
Keystone

Bei manchen löst die Steuererklärung Wehklagen aus, andere verdrängen das Ausfüllen der ungeliebten Formulare bis zum letztmöglichen Termin oder mit entsprechendem Bussenaufschlag sogar darüber hinaus. Politische Bestrebungen, die Steuererklärung grundsätzlich zu vereinfachen, sind bislang allesamt gescheitert. Um die von Steuerformularen geplagten Geister zu entlasten, schlägt der Berner Nationalrat Jürg Grossen (Grünliberale) nun einen anderen Weg ein: Alle Schweizer sollen künftig entrichten können, was heute Ausländern ohne Niederlassungsbewilligung vorbehalten ist: eine Quellensteuer. In diesem Fall berechnet der Arbeitgeber den Steuerbetrag, zieht ihn vom Lohn ab und überweist das Geld an den Fiskus. Die Steuerpflichtigen müssen so nicht mehr Steuerrechnungen einkalkulieren, die erst Monate später fällig werden.

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