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Grippewelle überschreitet Grenzwert

In der Schweiz hat die Grippewelle das Ausmass einer Epidemie angenommen. Eine Region bleibt vorläufig noch verschont.

Würde auch dieses Jahr gute Dienste leisten: Die Schweinegrippe-Schutzmaske von letztem Jahr (Archivbild).
Würde auch dieses Jahr gute Dienste leisten: Die Schweinegrippe-Schutzmaske von letztem Jahr (Archivbild).

Immer mehr Menschen liegen mit Grippe im Bett. Erstmals in diesem Winter ist in der Schweiz der epidemische Schwellenwert überschritten worden. Am häufigsten an Grippe erkrankten Säuglinge und Kleinkinder. Noch verschont ist der Norden der Schweiz.

Hochgerechnet auf 100'000 Einwohner haben in der zweitletzten Woche des Jahres 79 Personen einen Arzt wegen Grippe aufgesucht. Damit wurde der epidemische Schwellenwert leicht überschritten, wie es auf der Internetseite des Bundesamt für Gesundheit (BAG) heisst. Der Schwellenwert liegt in diesem Winter bei 72 Arztbesuchen pro 100'000 Einwohner.

Norden noch verschont

Am stärksten erwischt hat es Kinder bis zu vier Jahren. Auf 100'000 Einwohner kam es in dieser Altersgruppe zu 136 Konsultationen beim Arzt. Bei Seniorinnen und Senioren über 65 Jahren hingegen gab es lediglich 17 Arztbesuche wegen Grippe auf 100'000 Einwohner. In allen Alterskategorien ist die Tendenz steigend.

Noch weitgehend verschont von der saisonalen Grippe sind die Kantone Aargau, Solothurn und die beiden Basel sowie die Kantone Zürich, Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen und die beiden Appenzell. Rund 200 Arzpraxen in der Schweiz melden wöchentlich die Anzahl ihrer Patienten mit grippeähnlicher Erkrankung.

SDA/oku

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