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Gripen-Montage kostet 250 Millionen

Will der Bundesrat mit dem Kauf des Gripen in erster Linie den Rüstungskonzern Ruag retten?

Xavier Alonso, Bern
«Neuer Mirage-Skandal»: Kenner der Flugzeugbranche kritisieren den Beschaffungsentscheid für den Gripen. (22. März 2012)
«Neuer Mirage-Skandal»: Kenner der Flugzeugbranche kritisieren den Beschaffungsentscheid für den Gripen. (22. März 2012)
Keystone
Schweizer Luft schnuppern: Der Gripen an einer Flugshow im Wallis. (16. September 2011)
Schweizer Luft schnuppern: Der Gripen an einer Flugshow im Wallis. (16. September 2011)
Laurent Gillieron, Keystone
Auf den Schleudersitz: Die Piloten Rickard Ljungberg (o.) aus Schweden und Bernhard Berset aus der Schweiz steigen in einen der Kampfjets in Emmen LU. (12. August 2008)
Auf den Schleudersitz: Die Piloten Rickard Ljungberg (o.) aus Schweden und Bernhard Berset aus der Schweiz steigen in einen der Kampfjets in Emmen LU. (12. August 2008)
Urs Flüeler, Keystone
Schwedische Handarbeit: Claes Franson schraubt an einem Gripen in der Saab-Werkhalle in Linköping, Schweden. (20. Januar 2004)
Schwedische Handarbeit: Claes Franson schraubt an einem Gripen in der Saab-Werkhalle in Linköping, Schweden. (20. Januar 2004)
AFP
Eindrückliches Manöver: Gripen an der Farnborough Airshow in Grossbritannien. (21. Juli 2004)
Eindrückliches Manöver: Gripen an der Farnborough Airshow in Grossbritannien. (21. Juli 2004)
Carl De Souza, AFP
Der Vorgänger vor dem Tafelberg: Ein Gripen im Jahr 1998 über Kapstadt. Der Kampfjet wurde 2005 überarbeitet; auch die Schweizer Armee soll eine neue Version bekommen.
Der Vorgänger vor dem Tafelberg: Ein Gripen im Jahr 1998 über Kapstadt. Der Kampfjet wurde 2005 überarbeitet; auch die Schweizer Armee soll eine neue Version bekommen.
Keystone
In mehreren Ländern im Einsatz: Auch die ungarische Luftwaffe hat 14 Gripen gekauft. (28. Januar 2008)
In mehreren Ländern im Einsatz: Auch die ungarische Luftwaffe hat 14 Gripen gekauft. (28. Januar 2008)
Keystone
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22 schwedische Gripen-Kampfjets für 2,2 Milliarden Franken oder 100 Millionen pro Stück. Das sind die Preisannahmen in der Offerte von Saab, die der Bundesrat im letzten November den Angeboten der Mitkonkurrenten vorgezogen hat. Zu reden gibt jetzt aber eine andere Zahl: 250 Millionen Franken – das sind gemäss Recherchen die Kosten, die dem Bund für die von ihm beabsichtigte Endmontage beim bundeseigenen Rüstungskonzern Ruag entstehen.

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