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Giezendanner will Grenzwerte wie in der EU

Die Abgas- und Stickoxidgrenzwerte für Verbrennungsmotoren liegen in der Schweiz tiefer als in der EU. Das möchte SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner gerne ändern.

Der SVP-Nationalrat will EU-Norm für Verbrennungsmotoren: Ulrich Giezendanner spricht an der Frühlingssession der Eidgenoessischen Räte. (8. März 2018)
Der SVP-Nationalrat will EU-Norm für Verbrennungsmotoren: Ulrich Giezendanner spricht an der Frühlingssession der Eidgenoessischen Räte. (8. März 2018)
Anthony Anex, Keystone
Genf plant bereits Massnahmen gegen dreckige Dieselautos.
Genf plant bereits Massnahmen gegen dreckige Dieselautos.
Keystone
Noch ist unklar, ob er damit durchkommt: «Aus heutiger Sicht muss man davon ausgehen, dass es dafür eine Regelung auf Bundesebene braucht», sagt TCS-Vizepräsident Thierry Burkart (FDP).
Noch ist unklar, ob er damit durchkommt: «Aus heutiger Sicht muss man davon ausgehen, dass es dafür eine Regelung auf Bundesebene braucht», sagt TCS-Vizepräsident Thierry Burkart (FDP).
Keystone
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Gleiche Grenzwerte in der Schweiz und in der EU: Geht es nach Ulrich Giezendanner sollen hierzulande die Abgas- und Stickoxidgrenzwerte um 10 Mikrogramm pro Kubikmeter von 30 auf 40 angehoben werden, wie die «Schweiz am Wochenende» schreibt. Der SVP-Nationalrat verlangt dies in einer parlamentarischen Initiative, die über 80 Parlamentarier unterschrieben haben.

Damit will er ein Verbot von alten Dieselautos in grossen Schweizer Städten verhindern. Mit der Anhebung des Grenzwerts würde er «in den Stadtzentren nur noch an vereinzelten stark befahrenen Strassen leicht überschritten» werden, so der Politiker, der ergänzt: «Fahrverbote von alten Dieselautos wären vom Tisch.»

«Bin etwas schlitzohrig»

Dass ausgerechnet ein Mitglied der SVP eine Angleichung an eine EU-Norm verlangt, störe ihn nicht. «Ich bin halt einfach etwas schlitzohrig.»

Das Bundesamt für Umwelt erachtet den Grenzwert von 30 Mikrogramm als richtig, wie Brigitte Gälli von der Sektion Luftqualität gegenüber der «Schweiz am Wochenende» betont. In der Schweiz müssten schliesslich zusätzlich noch Ökosysteme geschützt werden.

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