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«Swiss Option» – Sterben in der Schweiz für 10'000 Franken

Kann man mit Sterbehilfe reich werden? Der Freitod des Australiers David Goodall in Basel wirft heikle Fragen auf.

Teurer Abschied: Heute verhandelt das Bezirksgericht Uster die Frage, ob Sterbehelfer Ludwig Minelli zu viel Geld für seine Dienste verlangte. Foto: Judith Haeusler (Gallery Stock)

Teurer Abschied: Heute verhandelt das Bezirksgericht Uster die Frage, ob Sterbehelfer Ludwig Minelli zu viel Geld für seine Dienste verlangte. Foto: Judith Haeusler (Gallery Stock)

Sarah Fluck@sa_fluck

«Ich bin nicht glücklich, ich will sterben.» Mit diesem Satz betrat der australische Wissenschaftler David Goodall vor fünf Wochen die Weltbühne. Der 104-jährige Botaniker erklärte Journalisten, warum er zum Sterben in die Schweiz reist. Er liess die Kameras mitlaufen, als er am Flughafen Perth das letzte Mal seinen Enkel umarmte. Er sang für eine Medienschar in Basel ein letztes Mal eine Zeile von Beethoven und liess sich zuletzt noch filmen, als er an seinem Todestag den Mechanismus zu seiner tödlichen Infusion testete: eine Werbetour.

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