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Gericht rügt Test für Asylbewerber

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat die Befragungspraxis für Asylsuchende tibetischer Ethnie geändert.

Tibetische Asylbewerber müssen künftig anders befragt werden: Asylzentrum Hirschpark in Luzern. Foto: Urs Flüeler (Keystone)
Tibetische Asylbewerber müssen künftig anders befragt werden: Asylzentrum Hirschpark in Luzern. Foto: Urs Flüeler (Keystone)

Eine chinesische Staatsangehörige tibetischer Ethnie hatte Anfang 2013 in der Schweiz Asyl beantragt. Sie habe an die Tür eines chinesischen Militärbüros in Tibet das Bild des Dalai Lama und ein Plakat mit dem Slogan «Freiheit für Tibet» geklebt. In der Folge sei sie verhaftet, monatelang festgehalten und misshandelt worden.

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