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Geheimdienst hackte Computer im Ausland

Agenten und Private drangen in ausländische Server ein, obwohl das illegal ist.

Sitz des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) in Bern, in dem sich auch der Nachrichtendienst des Bundes befindet. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)
Sitz des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) in Bern, in dem sich auch der Nachrichtendienst des Bundes befindet. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Der schweizerische Nachrichtendienst führte klandestine Operationen gegen Computerserver im Ausland durch, um sich dort grosse Datenmengen zu beschaffen. Dies bestätigen mehrere Quellen, die sich mit den Vorgängen befasst haben. Details sind bislang nur wenige bekannt. Die Aktionen richteten sich laut einer involvierten Person gegen ­Private und Firmen, die im Verdacht standen, zur Verbreitung von Massenvernichtungswaffen beizutragen. Es sei, so sagt derselbe Informant, nicht in erster Linie um Ziele gegangen, welche die Schweiz direkt bedrohten, sondern um die Beschaffung von Daten, welche Geheimdienstpartner interessierten.

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