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Gefahrenzone Spital

Multiresistente Keime sind in Spitälern und Pflegeheimen stark verbreitet – eine tödliche Gefahr für Kranke. Mit einer neuen Strategie sollen sie bekämpft werden. Der Faktor Mensch ist dabei die grösste Herausforderung.

Viele Patienten werden im Spital kränker, als sie es zuvor waren: Eine Operation im Universitätsspital Lausanne. (Archivbild)
Viele Patienten werden im Spital kränker, als sie es zuvor waren: Eine Operation im Universitätsspital Lausanne. (Archivbild)
Keystone

In Schweizer Spitälern erkranken pro Jahr schätzungsweise 70'000 Patienten an Infektionen. 2000 Personen sterben sogar daran. Bis zur Hälfte dieser Fälle liesse sich gemäss Studien vermeiden – beispielsweise durch eine bessere Handhygiene des Spitalpersonals. Doch daran mangelt es, wie 2005 eine Untersuchung von Swissnoso, einer Expertengruppe für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene, ergab. In den 90 erfassten Spitälern wurde die Handhygiene zu weniger als 60 Prozent eingehalten.

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