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Gefährliche Aargauer Hunde brauchen Bewilligung

Das Halten von potenziell gefährlichen Hunden soll im Kanton Aargau einer Bewilligungspflicht unterstellt werden.

Die Halterinnen oder Halter von gefährlichen Hunden sollen zudem verpflichtet werden, mit ihren Hunden einen Erziehungskurs zu besuchen und anschliessend eine Prüfung abzulegen. Auf ein Verbot bestimmter Rassen wird verzichtet. Das sieht eine Totalrevision des kantonalen Hundegesetzes vor, die der Regierungsrat in die Vernehmlassung geschickt hat, wie die Staatskanzlei mitteilt.

Die vorgeschlagene Lösung basiere auf der in Fachkreisen unbestrittenen Erkenntnis, dass das Problem des «gefährlichen Hundes» weniger beim Hund selbst liege, sondern vielmehr beim ungeeigneten beziehungsweise verantwortungslos handelnden Hundehalter, hiess es weiter. Dementsprechend liege es nahe, auf der Halterseite anzusetzen und die Hundehaltenden in die Pflicht zu nehmen, damit diese ihre Verantwortung wahrnehmen. Das Hundewesen soll auch in Zukunft primär in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinden fallen. Das geltende Hundegesetz im Kanton Aargau stammt aus dem Jahr 1871.

AP/grü

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