SP ruft Ausländer zur Einbürgerung auf

Die 650’000 Ausländer mit B-Bewilligung können nur noch bis Ende 2017 ein Einbürgerungsgesuch stellen. Die SP will noch möglichst viele von ihnen zu Schweizern machen.

Fungiert auch als Einbürgerungsberater: SP-Präsident Christian Levrat an der Delegiertenversammlung in Chur. (25. Juni 2016)

Fungiert auch als Einbürgerungsberater: SP-Präsident Christian Levrat an der Delegiertenversammlung in Chur. (25. Juni 2016)

(Bild: Keystone Nick Soland)

Pünktlich zum Nationalfeiertag lanciert die SP einen Appell an hier lebende Ausländer, sich einbürgern zu lassen. Um diese zusätzlich zu ermutigen, bietet die Partei auch Einbürgerungsberater auf.

41 SP-Mitglieder haben sich schon dafür zur Verfügung gestellt, darunter Präsident Christian Levrat und Fraktionschef Roger Nordmann. Sie stehen den Einbürgerungswilligen per Mail und persönlich zur Verfügung.

Zeit wird knapp

Die Beratung reicht von Tipps, wo man die richtigen Formulare findet, bis hin zur Vorbereitung auf Gespräche mit der Einbürgerungskommission. «Viele Menschen fühlen sich bei administrativen Angelegenheiten unsicher. Für Migrantinnen und Migranten ist diese Hürde noch etwas höher», erklärt Levrat sein Engagement im «Sonntagsblick».

Die SP richtet den Aufruf vor allem an die 650’000 Ausländer mit einer B-Bewilligung. Für sie wird die Zeit knapp, in den Besitz eines Schweizerpasses zu kommen. Denn ab 1. Januar 2018 können nämlich nur noch Niedergelassene mit C-Ausweis ein Einbürgerungsgesuch stellen.

chi

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