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«Frauen müssen sich halt eine Zeit lang gegen den Beruf entscheiden»

Alleinerziehende Mutter, Unternehmerin, liberale Politikerin, für Gleichberechtigung – aber gegen den Familienartikel. Das geht alles zusammen, erklärt die Baselbieter FDP-Präsidentin Christine Frey.

Soll der Staat für Betreuungsstrukturen sorgen? Arbeitstätige Mutter mit ihrer Tochter zu Hause. (Foto: Dezember 2008 in New York)
Soll der Staat für Betreuungsstrukturen sorgen? Arbeitstätige Mutter mit ihrer Tochter zu Hause. (Foto: Dezember 2008 in New York)
Dima Gavrysh, Keystone

Frau Frey, Sie und Ihre Baselbieter FDP lehnen den Familienartikel deutlich ab. Was haben Sie als Frau eigentlich gegen die Förderung familienfreundlicher Betreuungsmodelle?

Natürlich gar nichts. Ich bin ja selber berufstätige Mutter. Alleinstehend, mit zwei Kindern (13 und 15) und mit eigener Firma. Die Kinderbetreuung teile ich fifty-fifty mit meinem Ex-Mann. Zudem bin ich Gemeinderätin in Münchenstein, Vorsteherin des Departements Bildung, Kind und Familie. Für mich könnten also moderne Betreuungsmodelle nicht selbstverständlicher sein.

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