Frappé fédéral – Stolperfalle Bundeshaus

Während den Sessionen präsentieren wir Ihnen hier die besten Nebensächlichkeiten vom Ratsalltag in Bundesbern.

Die Architektur bringt manche zum Stolpern: Das beleuchtete Bundeshaus in Bern. Foto: Anthony Anex (Keystone)

Die Architektur bringt manche zum Stolpern: Das beleuchtete Bundeshaus in Bern. Foto: Anthony Anex (Keystone)

Philipp Loser@philipploser

Stolperfalle

Es ist ein Start in die nationale Parlamentskarriere, den man niemanden wünscht. Nicht einmal dem härtesten politischen Gegner. Als die junge Nationalrätin sich zum ersten Mal nach vorne Richtung Rednerpult wagt (scheu!), spielt ihr die Architektur des Nationalratssaals einen üblen Streich. Sie sieht den einen hohen Tritt nicht und dann geschieht das, was man sich in Angstträumen immer wieder mal vorstellt. Flach hingelegt. Von allen Seiten eilen die neuen Gspäänli zur bedauernswerten Politikerin, und die wünscht sich wohl in diesem Moment, sie wäre irgendwo. Aber ganz sicher nicht hier.

FC Nationalrat

SP-Nationalrat Eric Nussbaumer musste diese Woche einen Verlust verkraften – er darf nicht mehr bei der Umweltkommission mitmachen. Er tröstete sich mit der Rekrutierung von neuen Mitgliedern für seinen FC Nationalrat (dessen Captain er bleiben darf!). Angemeldet haben sich der jetzt schon omnipräsente Andri Silberschmidt (FDP, ZH), Lars Guggisberg (SVP, BE – der «Tom Cruise aus dem Seeland» soll eine Rakete auf dem Fussballplatz sein), Jon Pult (SP, GR), Thomas Rechsteiner(CVP, AI – mit 2.-Liga-Erfahrung) und Simon Stadler (CVP, UR). Auch Corina Gredig (GLP, ZH) hat Lust auf Fussball und hat angekündigt, ein Frauenteam zu gründen. Nach diesem Wahljahr: nur konsequent.

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