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Dubiose Transfers aus dem Seco bleiben ungesühnt

Vier Personen aus der Seco-Affäre wurden bereits verurteilt. Doch ihre milden Strafen werfen Fragen auf.

Hinter diesen Türen fanden die mutmasslich gesetzeswidrigen Geschäfte statt: Eingang zum Staatssekretariat für Wirtschaft in Bern. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)
Hinter diesen Türen fanden die mutmasslich gesetzeswidrigen Geschäfte statt: Eingang zum Staatssekretariat für Wirtschaft in Bern. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Es ist der Anfang vom Ende in einem der grösseren Schweizer Korruptionsverfahren. Die Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen einen Ex-Ressortleiter im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Auch drei Mitangeklagte müssen nun mit einem Prozess vor Bundesstrafgericht rechnen.

Vier weiteren Involvierten in die Seco-Korruptionsaffäre bleibt eine öffentliche Hauptverhandlung erspart. Bereits im Frühjahr hatte die Bundesanwaltschaft diese Betroffenen per Strafbefehl verurteilt. Drei IT-Unternehmer kamen mit bedingten Geldstrafen und Bussen, ein Treuhänder mit einer bedingten Gefängnisstrafe von sechs Monaten davon. Die Strafen seien «auffallend mild» und wirkten «irritierend», sagte Martin Hilti, Geschäftsführer von Transparency International Schweiz, zu Radio SRF.

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