Finden Sie Ihren Vornamen in der Hitliste?

Diese Grafiken zeigen, ob Ihr Name zu den 200 beliebtesten gehört und wie häufig er in der Schweiz vorkommt.

Im vergangenen Jahr kamen in der Schweiz 42'508 Mädchen und 44'873 Knaben auf die Welt. Am häufigsten hiessen sie Emma und Noah. Das zeigt die heute veröffentlichte Vornamen-Hitparade des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Bei den Mädchen mit Jahrgang 2017 erhielten 478 den Vornamen Emma. Dieser löst damit Mia an der Spitze der Rangliste ab. Auf Platz drei der beliebtesten Namen liegt Sofia. Einen grossen Sprung haben im Vergleich zum Vorjahr Lina, Lea und Nina gemacht, die sieben bis zwölf Plätze vorrückten.

Sie wollen wissen, ob ihr eigener Name in der Liste der 200 aktuell beliebtesten vertreten ist? Mit einem Klick auf die Spalte «VORNAME» können Sie die Namen in der Tabelle alphabetisch ordnen. Dasselbe gilt für die Rangliste der Knaben.

Hier gab es im Vergleich zum Vorjahr weniger Verschiebungen als bei den Mädchen. Der Vorname Gabriel verlor zwei Plätze, Matteo und Ben rückten zwei Plätze nach oben, sind also wieder beliebter. An der Spitze hingegen blieb alles beim Alten.

Am häufigsten heissen männliche Neugeborene immer noch Noah: 490 Buben mit Jahrgang 2017 erhielten diesen Namen. Auf den Rängen zwei und drei folgen Liam (434) und Luca (360).

Deutliche Unterschiede in den Regionen

Zwischen den verschiedenen Sprachregionen gibt es allerdings Unterschiede. In der Deutschschweiz sind Noah und Mia am beliebtesten, in der Romandie Gabriel und Emma, in der italienischen Schweiz Leonardo und Sofia und im rätoromanischen Sprachgebiet Gian und Angelina.

Auch zwischen den Kantonen können die gewählten Vornamen sehr unterschiedlich ausfallen, wie unsere Karten zeigen. Bei den Mädchen ist zum Beispiel der schweizweit am häufigsten vergebene Name Emma nur in sieben Kantonen ebenfalls der beliebteste Name. In Bern (Alina), Glarus (Emily), Obwalden (Fiona) und sechs weiteren Kantonen ist es hingegen ein Vorname, der schweizweit nicht einmal in den Top-10 vertreten ist.

Ähnlich sieht es bei den Knaben aus. Noah ist nur in vier Kantonen der am häufigsten gewählte Name. In zehn Kantonen dominiert ein Vorname, der landesweit nicht zu den Favoriten gehört, darunter in Basel (Lukas), Schaffhausen (Loris) und Tessin (Leonardo), um nur einige zu nennen.

Noah findet sich seit 2013 an der Spitze der beliebtesten Knabennamen, ist aber ein vergleichsweise neuer Name. Erstmals überhaupt erfasste ihn das BFS 1972 in seiner Statistik, mit 3 Neugeborenen im ganzen Land. Immer beliebter wurde Noah erst ab Mitte der 90er-Jahre.

Gleichzeitig nahm die Bedeutung von alteingesessenen Vornamen wie Andreas, Peter oder Markus immer mehr ab. Hans beispielsweise hiessen in den 40er-Jahren noch über 1900 Neugeborene, heute sind es gerade einmal fünf.

Auch bei den Mädchen wird deutlich, dass sich die Vorlieben bei der Namensvergabe über die Zeit stark verändern. Emma und Mia, die momentan sehr hoch im Kurs sind, waren vor fünfzig Jahren selten.

Umgekehrt werden Vornamen, die einst üblich waren, heute kaum noch vergeben. Claudia, Monika, Karin und Barbara etwa haben bei den heutigen Eltern an Beliebtheit eingebüsst. Das Gleiche gilt für Maria, das in den 60er-Jahren mit Abstand der häufigste Mädchenname war.

Noch immer heissen aber jährlich über 100 Neugeborene Maria. Es ist denn auch der Vorname, der in der Gesamtbevölkerung am häufigsten vorkommt. Mehr als 84'000 Marias gibt es in der Schweiz. Dahinter kommen die gut 62'000 Daniels und 59'000 Peters.

Auffällig ist, dass die vorderen Plätze der Rangliste von Männernamen dominiert werden. Das heisst also: Bei weiblichen Vornamen sind die Schweizer Eltern kreativer, wählen weniger oft die üblichen Namen.

Auch in dieser Tabelle können Sie die Namen alphabetisch ordnen, um zu sehen, ob Ihr Vorname zu den 200 häufigsten in der Schweiz zählt. Finden Sie sich nicht? Dann gelangen Sie hier zur vollständigen Liste des BFS mit allen 57'329 Vornamen, die es im vergangenen Jahr in der Schweiz gab. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 20.08.2018, 18:27 Uhr

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