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Fahrt über die Bergstrecke soll zum Erlebnis werden

Wenn ab Ende 2016 die Züge durch den neuen Gotthard-Basistunnel fahren, droht der alten Bergstrecke der Bedeutungsverlust. Die SBB wollen das verhindern.

«Das Oben-drüben-Fahren ermöglichen»: Der Bahnhof Göschenen auf der Gotthard-Zugstrecke. (2. Juli 2013)
«Das Oben-drüben-Fahren ermöglichen»: Der Bahnhof Göschenen auf der Gotthard-Zugstrecke. (2. Juli 2013)
Gaetan Ball, Keystone

Damit die alte Gotthardbahnstrecke nicht in der Bedeutungslosigkeit versinkt, setzen die SBB neben einer bleibenden Anbindung ans Fernnetz unter anderem auf ein attraktives Bahnerlebnis auf der spektakulären Strecke. Auf einer Informationsfahrt informierten die SBB am Freitag über ihre Pläne für die künftige Betreibung der Gotthard-Bergstrecke.

Verbunden mit der Vermarktung der Gotthard-Region und historischen Fahrten soll weiterhin «ein attraktives und wirtschaftliches Angebot» erhalten bleiben. Für Anna Barbara Remund, Leiterin SBB-Regionalverkehr, wird mit der Eröffnung des Basistunnels ein weiteres Kapitel der Bahngeschichte am Gotthard geschrieben.

Für Pendler, Ausflügler und Erlebnissuchende

Dennoch werde die SBB auch in Zukunft des Gotthard als Ganzes betrachten. «Wir wollen unseren Fahrgästen auch nach der Inbetriebnahme des Gotthardtunnels das Oben-drüben-Fahren ermöglichen.» Das Konzept sei eingebunden in die Bahnangebote des Tessins und der Deutschschweiz. Ziel sei das richtige Angebot für Pendler, Ausflügler und Erlebnissuchende.

Für den Urner Regierungsrat Urban Camenzind hat die Bergstrecke ein zentrale Funktion für den Lebens- und Wirtschaftsraum Gotthard. Denn mit dem neuen Basistunnel drohe die Unterfahrung und damit die Abkoppelung dieser strukturschwachen Region. Das müsse unbedingt verhindert werden, sagte Camenzind.

(SDA)

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