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«EU-Skepsis zu schüren, ist kontraproduktiv»

Die Schuldenkrise in der EU verschafft dem Bundesrat zwar mehr Zeit in den Gesprächen mit Brüssel. Mittelfristig werde die Schweiz aber noch weniger Spielraum haben, sagt ETH-Forscher Daniel Möckli.

Schwierige Beziehungen: Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf und José Manuel Barroso, Präsident der EU-Kommission, bei einem Arbeitstreffen im letzten März in Brüssel.
Schwierige Beziehungen: Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf und José Manuel Barroso, Präsident der EU-Kommission, bei einem Arbeitstreffen im letzten März in Brüssel.
Keystone

Der bilaterale Weg war bisher der «Königsweg» der Schweizer Europapolitik. Das ist jetzt vorbei, wie Ihre Studie bestätigt. Oder doch nicht?Daniel Möckli: Der bilaterale Weg funktioniert so lange, wie ihn die EU und ihre Mitgliedstaaten mittragen. Die EU stellt den Bilateralismus heute nicht grundsätzlich infrage, sie fordert aber weitreichende Veränderungen.

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