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«Es muss schmerzen»

Verkehrssoziologe Timo Ohnmacht sagt, dass Mobility-Pricing nur wirke, wenn beliebte Strecken in Spitzenzeiten deutlich teurer würden.

Pendeln müsste 10 bis 20 Prozent teurer werden: Timo Ohnmacht ist Verkehrssoziologe an der Hochschule Luzern.
Pendeln müsste 10 bis 20 Prozent teurer werden: Timo Ohnmacht ist Verkehrssoziologe an der Hochschule Luzern.

Herr Ohnmacht, ist Mobility-Pricing tatsächlich das Wundermittel gegen Stau und überfüllte Züge, als das es Bundesrätin Leuthard anpreist? Erfahrungen in Südkorea, Singapur, Norwegen oder England zeigen, dass Mobility-Pricing zu zeitlichen und räumlichen Verlagerungseffekten führt. Weil Strassen und Schienen nicht beliebig ausgebaut werden können, braucht es Anreize, um das Verkehrsaufkommen über den Tag hinweg zu verteilen. Der Schlüssel dafür ist die intelligente Nutzung. Und ein wichtiger Bestandteil davon ist das Mobility-Pricing. Es ist also nur eines von vielen Wundermitteln, um dieses Ziel zu erreichen.

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