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Er wollte eigentlich gar nicht nach Zürich

Ein Sitzungsprotokoll zeigt den SRG-Generaldirektor im Dilemma: Der Umzug nach Zürich lohnte sich anfangs nicht, gleichzeitig durfte er dem Druck nicht nachgeben.

Für den Fall, dass die SRG in Bern keine Untervermieter findet, hat er einen Plan B: Generaldirektor Gilles Marchand. Hier am Mittwochabend, als er vor Medienvertretern den Entscheid des Verwaltungsrats erklärt.

Für den Fall, dass die SRG in Bern keine Untervermieter findet, hat er einen Plan B: Generaldirektor Gilles Marchand. Hier am Mittwochabend, als er vor Medienvertretern den Entscheid des Verwaltungsrats erklärt.

(Bild: Keystone)

Claudia Blumer@claudia_blumer

Selten fällt die Kritik so einhellig aus. Als SRF-Direktor Ruedi Matter und SRG-Generaldirektor Gilles Marchand am Mittwochabend bekannt gaben, dass das Berner Radiostudio mit 170 Mitarbeitenden 2020 nach Zürich verlegt wird, reagierten die Mitarbeiter enttäuscht und Politiker aller Parteien heftig. Die Konzentration in Zürich schreite voran, sagen die Kritiker. Heute schon beschäftigt die SRG in Zürich viermal so viele Personen wie in Bern. Das zeigt eine Auswertung dieser Zeitung. Künftig werden es sechsmal so viel sein.

DerBund.ch/Newsnet

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